Klimaschutz für Jedermann Listening to: last.fm
Jul 16

Seit 2005 kursiert der neue Flugsport “Air Racing” im Rahmen der “RedBull Air Races” um die Welt. Im ersten Jahr standen 7 Rennen auf dem Kalender: Abu Dhabi, Rotterdam, Zeltweg, Rock of Cashel in Irland, Longleat, Budapest und San Francisco.
Dieses Jahr machte der Event das erste Mal auch in der Schweiz halt, und zwar in Interlakten (siehe Google Earth).

Ziel des Rennen ist es, den aufgestellten Parcours möglichst schnell zu absolvieren. Dabei stellen die “Pylons” die zu durchfliegenden Tore (sog. “Air Gates”) dar. Die Air Gates werden auf zwei Arten aufgestellt: parallel zueinander – der Pilot muss durch die beiden Tore hindurch fliegen, oder als Schikane bestehend aus drei Pylonen, durch die sich der Pilot schlängeln muss. Dabei gibt es Strafsekunden wenn der Pilot ein Gate berührt oder bei unkorrektem Passieren.

il_bonh_jm_3542.jpg Nach einem erfolgreichen Qualifying und Elimination Round konnte sich der Brite Paul Bonhomme aus dem Team “Red Bull” gegen Mike Mangold in einem spannenden Finale durchsetzen. Bonhomme führt nun in den World Series weiterhin mit einem Punkt. Bereits am 28./29. Juli hat Mangold die Möglichkeit in London die Führung zu übernehmen.

Die neue Flugsportart hat anfangs in der Schweiz für Furore gesorgt. Bei den aktuellen Diskussionen um den Klimaschutz ist es begreiflich, wenn sich Umweltschützer gegen die Umweltbelastung durch die Zuschauer und der Flugzeuge wehren. Die SBB hat darauf schnell reagiert und stand am ganzen Wochenende mit mehreren Extra-Zügen im Einsatz. Die erwartete Besucherzahl von 140′000 wurde laut Red Bull nicht erreicht. Auch das befürchtete Verkehrschaos blieb aus.

Fazit: Allesamt ein sehr innovativer, spannender und gut organisierter Event. Allerdings lässt sich über die Akzeptanz in der Bevölkerung noch diskutieren :)

Weitere Informationen rund um die Red Bull Air Races findet man auf www.redbullairrace.ch.

written by simcen

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