Und wieder einmal möchte ich von einer guten Scheibe Musik berichten (Ja ja, Mark, über dich berichte ich sicher auch mal
).
Diesmal ist der Künstler weder weiblich noch mit portugiesischer Abstammung sondern stammt, sofern ich den Dialekt richtig intepretiert habe, aus dem schönen schweizer Graubünden:
Gimma mit seiner viertein Scheibe “Panzer” (Release 2006).
Zusammen mit Greis und Stréss (u.a.) bietet das Album neben düsteren Songs auch fette Partytracks. Die teilweisen schockierenden Geschichten lassen sich manchmal nicht genau Gimma’s Fantasie oder seiner Realtität zuordner, was das Album sehr speziell macht.
Normalerweise mag ich Hip Hop nicht besonders, doch Gimmas fetzige Beats und zweideutigen Worte lassen meine Ohren hell hören.
Besonders Track Nummer 5 (”dr summer davor”) hat es mir angetan.
Refrain:
I waiss no, dini auga spieglend s meer
I han sie gseh, oh ja
Alle I waiss no, en spiegel glatta see
D träna bliibend still wen ma d auga nid bewegt
Was ich bisher noch nicht begriffen habe, ist der Titel der CD: “Panzer”. Da sich Gimma mit dem Track “Machend khai Kriag” sich doch recht deutlich als Kriegsgegner outet…
Fazit:
Fette Beats, gute Rhymes, Melancholie von einem aus der Reihe tanzendem Artist